Wohin in der Not

Wohin flüchtet sich ein Kind, wenn es sich weh getan hat? Hoffentlich zu Mama oder Papa, zu denen es Vertrauen hat. Auch wenn die Schramme noch so klein ist, sie wird ernst genommen und von tröstenden Worten begleitet gebührend bepustet! Aber wohin geht ein Erwachsener in seiner Not? Zwingen wir uns nicht allzu oft dazu, allein damit fertig zu werden?

Not macht viele Menschen einsam. „Was habe ich falsch gemacht?“, fragt sich so mancher. Wir schämen uns. Und wer käme dann auf die Idee, gerade mit diesen Gedanken und Gefühlen zu Gott zu kommen? Doch oftmals ist Gott der letzte und vor allen Dingen der entscheidende Zufluchtsort. „Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt, die auf ihn trauen“[1], heißt es in der Bibel. Gott liebt das kindliche Vertrauen in Notzeiten und ermutigt: „Komm! Einfach so. So schnell wie es geht.“

[1] Nahum 1,7 (LUT)